Nach dem Doppeljubiläum des vergangenen Jahres lädt die STADTKAPELLE BAD DÜRKHEIM – gemeinsam mit der SPARKASSE RHEIN-HAARDT – am Sonntag, 10. November 2013, 10.30 Uhr zum 41. MARTINIKONZERT in die Bad Dürkheimer Salierhalle.
Nach hervorragend bestandener Bewährungsprobe des neuen musikalischen Leiters Alfred Hann möchten die Musikerinnen und Musiker auch in diesem Jahr wieder mit einem frischen, frechen Sound in einem abwechslungsreichen Programm überraschen. Im klassisch-konzertanten Programmteil werden die Musiker natürlich dem Doppeljubiläum der Oper 2013 Rechnung tragen – den 200. Geburtstagen von Richard Wagner und Giuseppe Verdi. Danach geht es musikalisch „In 80 Tagen um die Welt“ – gefolgt von zündenden Big Band-Sounds, u.a. einem Medley der legendären „Jackson Five“.
Dazu passt hervorragend die Stimme einer Frau, die mit ihrer Musik sowohl international als auch in ihrer Heimat Neustadt immer wieder für viel Furore und Begeisterung sorgt: Freuen Sie sich auf die Jazz- und Bluessängerin Nicole Metzger, die mit der Stadtkapelle Songs wie „Feelin‘ Good“ von Nina Simone zu Gehör bringen wird.
Erneut nicht fehlen dürfen natürlich die Nachwuchsmusikerinnen und –musiker der „Jugend der Stadtkapelle“: sie werden gleichfalls unter der Leitung von Alfred Hann mit aktuellen Pop-Titeln den Konzertauftakt bestreiten und beim obligatorisch gemeinsamen Schlussmarsch dabei sein.
Auf Ihren zahlreichen Besuch beim 41. MARTINIKONZERT am Sonntag, 10. November 2013, 10.30 Uhr in der Salierhalle Bad Dürkheim freuen sich alle Musiker/innen der Stadtkapelle Bad Dürkheim.
Der Kartenvorverkauf findet in Bad Dürkheim wie gewohnt statt bei Musikhaus Haass, der Touristinformation, der Sparkasse (Hauptstelle) sowie bei Jochen Rinck (Tel.: 0 63 22 / 6 39 54).
Ortstermin: Am Freitagabend erlebt Bad Dürkheim als Weinstadt einen Höhepunkt seiner Geschichte: Zum siebten Mal wird mit Janina Huhn nach Trudel Keller, Marlies Lack, Christel Koch, Ulrike Peter, Sonja Freund und Anke Schmitt eine Dürkheimerin zur Pfälzischen Weinkönigin gekrönt. Wir haben sie begleitet.
Von Sandra MorschDie Janina-Fans sind mit zwei Reisebussen und zahlreichen Privatautos von Bad Dürkheim nach Neustadt gefahren, um ihre Kandidatin im Saalbau zu unterstützen. Als die Dürkheimer, ausgestattet mit umfangreichem Fanmaterial wie Fähnchen, die ein kleines gekröntes Huhn zeigen, blinkenden Ringen, Musikinstrumenten und großen goldenen, blinkenden Janina-Buchstaben, den Saalbau betreten, hat die spätere Hoheit schon einen ereignisreichen Tag hinter sich gebracht.Die Ankunft ihrer Fans nimmt Janina Huhn über einen Lautsprecher hinter der Bühne wahr: „Auf einmal hörte ich laute ,Janina’-Rufe und wusste: Jetzt sind meine Dürkheimer da! Ich war so gerührt als ich sah, wie viele Vorbereitungen die Fans getroffen hatten – das war an dem Tag der erste richtig emotionale Moment für mich“, erzählt die frisch gekrönte Weinkönigin.
42. Martinikonzert der Stadtkapelle Bad Dürkheim begeistert Publikum in ausverkaufter Salierhalle
Von Doris Aust
Die Dürkheimer und ihre Stadtkapelle, das ist eine ganz große Liebesgeschichte. Deshalb sollte es im Jubiläumsjahr für das 42. Martinikonzert auch ein besonderes Programm sein. Natürlich wurden die Besucher gestern in der ausverkauften Salierhalle nicht enttäuscht.

Jazz: Stadtkapelle feiert 50-Jähriges mit den „Pistols“ im Musikkeller der Pestalozzischule – Trio bringt kombiniert Rock und Jazz
Von Rainer Köhl
Jazz zum Jubiläum: Am Samstag hat die Stadtkapelle ihr 50-jähriges Bestehen ein weiteres Mal gefeiert. Die drei „Jazz Pistols“ aus dem Rhein-Neckar-Raum begeisterten ihre Zuschauer im Musikkeller der Pestalozzischule. Das klasse Trio hat sich auf Fusion und Jazzrock spezialisiert.
Am bekanntesten in der Band dürfte der Schlagzeug Thomas „Lui“ Ludwig sein, der früher bei Julia Neigel und Chaka Khan trommelte. „Wer will, darf tanzen“, meinte der Ludwigshafener Drummer. Sein Vorschlag war gar nicht einmal so weit hergeholt. Bei aller Virtuosität, die diesen Jazzrock ausmacht, gibt es immer wieder auch tänzerische Rhythmen, die den Stil prägen. Sehr melodisch ging es zunächst los: Stefan Ivan Schäfer entlockte seiner E-Gitarre bluesig inspirierte Harmonien, die er avanciert ausweitete. Das Melodiöse ließ er immer wieder rasante Fahrt gewinnen, spielte sich in einen virtuosen Rausch. Die Musik der Jazz Pistols geht rhythmisch nicht nur schnurstracks geradeaus: Das Trio entwirft komplexe Polyrhythmik. Virtuosität feiert hier Triumphe. Anspruchsvoll strukturierte Nummern hat das Trio im Repertoire, die meisten aus eigener Feder. Ein dynamischer, kraftvoll losgehender Jazzrock, der durch gescheite Stilwechsel geprägt ist. Komponierte Passagen werden in die Improvisationen einfügt.
Es gab reichlich eigene Nummern, die asymmetrische Rhythmen, Takt- und Tempowechsel spannend kombinierte. Aus flächigen, schwebenden Passagen ging es immer wieder in energiereich vorangetriebene Rhythmen. Auch kräftige Funkanteile wurden in das Jazzrock-Geschehen integriert. Erregende Soli formte Stefan Ivan Schäfer auf der E-Gitarre.
Christoph Kaiser am sechssaitigen E-Bass ist ein gleichberechtigter Partner, der mit intelligent verwobenen Kontrapunkten das Gitarrenspiel begleitete. Mit beidhändigem „fingertapping“ auf dem Griffbrett setzte der Bassist warm fließende Akzente. Die Linke klopft voluminöse Basslinien, die rechte Hand aktiviert dazu eigene Melodien. Immerzu waren es komplex verschachtelte Strukturen, die Christoph Kaiser aus seinem Bass herauslöste. Dezent grundierte Thomas „Lui“ Ludwig mit vielschichtigen Rhythmen. Dass der Drummer im Rock zu Hause ist, hörte man in seinem großen Solo. Er brachte den instrumentalen Drive ganz gehörig auf Touren.
Raffinierte Rhythmus- und Klangvarianten, Breaks und Beschleunigungen, Wechsel in Tempo und Spannungen, das machte dem Jazzrock Beine. Von dem amerikanischen Banjo-Musiker Bela Fleck hatte die Band gleichfalls eine Nummer im Repertoire, entspannt swingend, dann wieder rockige Fahrt aufnehmend. Schäfer versteht es, exzellente Technik mit großem Ausdruck zu verbinden. So auch in seiner Komposition „New one“ mit gleichberechtigt einander ablösenden Soli und virtuosen gemeinsamen Läufen. Auch die akustische Gitarre nahm Schäfer zur Hand, um romantische Westernstimmung herauszuzupfen. Und bei „Old farts“ sorgten funky Rhythmen für beste Stimmung.
Am 15.6.2013 fanden zwei weitere Fotoshooting mit Moritz Schleifelder statt. Dieses mal waren das Flötenregister und das "tiefe Blech" die Models.
Ein paar Making Of Bilder sind in unserer Galerie zu finden.
.Ortstermin: Junge Musiker der Stadtkapelle haben beim Kalender-Shooting im Leistadter Steinbruch ihren Spaß
Was dringt denn da durch die Bäume?! Satte Beat- und Techno-Rhythmen, Gelache, Gejohle, „Gekrisch“, lustig, laut, ausgelassen, mitten im Wald – ja, ist denn da eine Raver-Party? Nein, viel besser! Ein Fotoshooting. Der „jungen Wilden“. Jenen von der Dürkheimer Stadtkapelle. Und warum bei Fotos solch ein Lärm? Ja, weil’s halt so einen Heidenspaß gemacht hat!
Hier ein paar Eindrücke von unserem Shooting für den Jubiläumskalender im kommenden Jahr für das Kalenderblatt Juli!
Zwei Jahre nach dem Besuch der Allgäuer Festwoche in Kempten wurden wieder Koffer und Instrumente gepackt – die Stadtkapelle Bad Dürkheim war vom 30. Mai bis 2. Juni 2013 unterwegs auf Konzertreise an die Südtiroler Weinstraße. Nachdem vor fünf Jahren anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Landkreis Bad Dürkheim und Südtiroler Weinstraße die Jugendmusiker dort zu Gast waren, ging es dieses Mal für die gesamte Stadtkapelle mit Jugend nach Südtirol. Den Bezug vor Ort bildete die Bürgerkapelle Tramin, mit der inzwischen ein partnerschaftlicher Kontakt hergestellt wurde.
Musikalischer Höhepunkt war - nach letzten Probenvorbereitungen vor Ort - am Freitagabend ein Gemeinschaftskonzert, das aufgrund der etwas kühlen Abendtemperaturen von Schloss Rechtenthal in den Bürgersaal Tramin verlegt worden war. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten des Tourismusvereins und stellvertretenden Bürgermeister Tramins Wolfgang Oberhofer zeigten beide Kapellen nacheinander in unterschiedlicher Weise ihre jeweiligen musikalischen Stärken, was vom Publikum mit regem Beifall für ein abwechslungsreiches Programm honoriert wurde. Zwei mit über 70 Musikern gemeinsam gespielte Zugabenmärsche – unter anderem der heimlichen Tiroler Nationalhymne – sorgten für große Begeisterung im Saal und unter den Musikern.
Am darauffolgenden Vormittag war dann bei herrlichstem Sonnenschein ein Standkonzert der Jugend der Stadtkapelle angesagt, das Passanten Gelegenheit zu einem zünftigen Weißwurstfrühstück gab.
Eingerahmt waren Proben und Konzerte u.a. am Anreisetag von einer zweistündigen Waalwegwanderung nach Meran, einem Besuch des Messner Mountain Museums auf Schloss Sigmundskron bei Bozen und einem Ausflug an den Gardasee nach Malcesine inklusive Schiffstour nach Limone.
Frisch motiviert werden die Stadtkapellenmusiker nun die schon länger laufenden Planungen für das Jubiläumsjahr 2014 weiter vorantreiben: Dann wird übrigens die Bürgerkapelle Tramin anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Stadtkapelle beim Stadtfest in Bad Dürkheim zu Gast sein.

Bad Dürkheim: Auftakt nach Maß in 50-Jahr-Feiern der Stadtkapelle – Goldene Stadtnadel für Jochen Rinck
Von Peter Spengler
Es war Viertel nach zehn, als „Vize“ Thomas Kalbfuß seinem langjährigen Vorsitzenden und Sitznachbarn in der Saxofon-Fraktion der Stadtkapelle eben mal fürsorglich die Stirn abtupfte.Da war der Stuhl von Jochen Rinck an Tisch 7 im Kursaal noch nicht wirklich richtig warm. Seine angestammte Dreifachrolle als Vereinschef, Musiker und Moderator füllte der 51-Jährige auch beim Jubiläumsball zum Auftakt des 50-Jahr-Festivals des Vereins wie gewohnt charmant und gewandt aus. Natürlich hatte er zuvor als Kopf und Motor an der Spitze des Orga-Teams gestanden. „Einer muss ja Kapitän sein, und das war wie immer der Jochen“, würdigte Janina Huhn am Ende (auch sie in Dreifachrolle als Pfälzische Weinkönigin, Querflötistin und Co-Moderatorin). Und da der Käpt’n zusehen muss, dass das Schiff auf Kurs bleibt, war Rinck auch der Regisseur des Abends.Den hatten die beiden Damen von „Inspirit“ in der eingangs beschriebenen Szene gerade ein zweites Mal nervös gemacht. Als sie um neun das erste Mal auftreten sollten, suchte – wer sonst – Rinck sie zunächst vergebens. Beim zweiten Showtanz konnte er sie beim besten Willen nicht übersehen – so er solchen überhaupt gehabt haben sollte: Die fürwahr reizenden Bauchtänzerinnen ließen ihn „orientalisches Flair buchstäblich hautnah erleben“ – es war der Moment, da Thomas Kalbfuß das Taschentuch zückte ...
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